Für kaum einen Zustand gibt es so viele Synonyme wie für "unerledigt": verschwitzt, hinten runter gefallen, durchgegangen, verbummelt, nie dazu gekommen, liegt hier noch irgendwo, und so weiter ...
Fallen sie jedoch auf, geht der Schaden ins Unermessliche:
Die Liste ließe sich fortsetzen, selbst durch - im Sinne des Unternehmens - durchgeführten Arbeiten können Schäden entstehen; Mutwilligkeit oder Fahrlässigkeit sind selten die Ursache für Schäden.
Abhilfe schaffen Prozesse, die in sich qualitätsgesichert sind und alle Eventualitäten berücksichtigen. Die Kombination mit Workflowsystemen führt dann zu einem kontrollierbaren, geregeltem Arbeiten, welches die Mitarbeiter unterstützt und Entscheider davon entbindet, alle Auswirkungen und Nebeneffekte stets präsent zu haben.
Der Betriebssanitäter A reicht seinen Urlaub ein und bekommt diesen auch genehmigt, da der Vertreter B in dieser Zeit keinen Urlaub angemeldet hat. Wird der Vertreter nun krank oder besucht einen Lehrgang, ist im Falle eines Unfalles keine erste Hilfe möglich.
Die Information über die Krankmeldung muss automatisch an den Sicherheitsbeauftragten geleitet werden, damit der Urlaub von A unterbrochen, bzw. Ersatz beschafft werden kann.
Die Lehrgangsbuchung muss blockiert werden, da sonst kein Sanitäter verfügbar ist, oder eine Ersatzbeschaffung (Vertretung) wird ausgelöst (angefordert).
Das genannte Beispiel kann mit Standardprodukten gelöst werden, Lotus Notes oder Microsoft Outlook bieten die Möglichkeiten, solche Workflows und Qualitätssicherungen abzubilden.
Workflows stellen für die korrekte Informationsübermittlung und -bearbeitung sicher.
Qualitätssicherungen lassen sich überall dort implementieren, wo Regeln definiert werden können, sowohl technischer, als auch organisatorischer Art.